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Zur Person



Zu meiner Person

  Roman Grüter wurde am 16. Juni 1955 in Luzern/Schweiz geboren. Er ist aufgewachsen in Hochdorf. Nach dem Besuch der Primarschule (Grundschule) besuchte er das Gymnasium in Nuolen/Kanton Schwyz (Christkönigkollegium).

1976 Matura.
1976-1982 Studium der Kath. Theologie in Luzern, Münster/Deutschland und Rom.
1981 Abschluss der Theologie (Dipl.theol.). 1982/83 Pastoraler Einführungskurs (Diözese Basel).
1982-1989 Pastoralassistent in der Pfarrei St. Leodegar im Hof in Luzern.
1989-1992 Religionslehrer in Luzern und Adligenswil.
1991 Priesterweihe.
1992-2004 Pfarrer in der Pfarrei St. Gallus in Kriens (zusammen mit Pfarrer Ernst Heller).
2004-2006 vollzeitliche Tätigkeit als Heiler.
2006-2010 Pfarradministrator in Ruswil, daneben als Heiler tätig.
2010-2014 mitarbeitender Priester in Ebikon, daneben als Heiler tätig.
Seit 2014 vollzeitliche Tätigkeit als Heiler.
Roman Grüter
 

Die Praxis für die Heiltätigkeit ist in Littau / Luzern.


     

Der folgende von mir verfasste Artikel ist zu finden im Buch: "Wie Jesus heilen", Herausgeber Dr. Harald Wiesendanger, S. 135-138

Bis zum Herbst 2001 war das „Spirituelle Heilen“ für mich kein Thema. Im Gegenteil, ich vertrat bis dahin eine eher kritische Haltung, was dieser Bereich betraf. Der Anstoss, mich auf das „Spirituelle Heilen“ einzulassen, kam jedoch plötzlich und unerwartet.

Im folgenden Abschnitt aus meinem Weihnachtsbrief 2002 äusserte ich mich zum ersten Mal öffentlich über den Beginn meiner Tätigkeit als Heiler:

"Im November 2001 wurde ich unverhofft mit gesundheitlichen Problemen konfrontiert, die mich zuerst aufschreckten. Medizinisch gesehen konnte man nichts feststellen. Von kompetenter Seite (vor allem von einem hellsichtig begabten Naturheilpraktiker) wurde mir aber deutlich aufgezeigt, dass ich eine Seite in meinem Leben verdränge, die sich nun als Anruf und neue Lebensaufgabe meldet. So wurde ich auf die besondere Fähigkeit zum Heilen aufmerksam gemacht. Heilen – für mich etwas ganz Unerwartetes, ja Befremdendes. Und ich begann, mit viel Unterstützung und Ermutigung, Kranken und Hilfesuchenden die Hände aufzulegen und um Heilung zu bitten. Immer wieder wurde ich dabei hin und her gerissen von Faszination und Zweifel, obwohl ich von Beginn an Erstaunliches erlebte. Ich war anfänglich oft so erstaunt, was heilende Hände bewirken können, dass ich es selber fast nicht glauben konnte. Seit ungefähr zwei Monaten kann ich nun offener und freimütiger darüber sprechen (nachdem ich über ein Jahr lang immer wieder mit starkem Zweifel zu kämpfen hatte!). Das habe ich vielen zu verdanken, die mich auf diesem ungewohnten Weg bestärkt und beraten haben, vor allem aber auch meinem Bischof Dr. Kurt Koch. (...) Zum ersten Mal in meinem Leben spüre ich buchstäblich die „fliessende“ Heilungskraft des Hl. Geistes. Ich nenne das gerne „die Dusche des Hl. Geistes“. Darum ist es so wichtig, sich möglichst ganz zurückzunehmen und zum reinen Gefäss des Hl. Geistes zu werden. Gott handelt wirklich durch uns, wenn wir es zulassen, uns IHM und seinem Wirken ganz zu überlassen.“ Die Ausübung des „Spirituellen Heilens“, die sich rasch herumsprach und nach und nach zu einem immer stärkeren Anteil in meiner seelsorgerlichen Aufgabe wurde, war auch begleitet von einer Erfahrung, die wesentlich zum Heilen gehört". Dazu schrieb ich: „Jede Heilung heilt auch den, der heilt. Darum ist bei mir selber in diesem Jahr vieles in Bewegung gekommen. Das Heilen erfahre ich als einen eigenen, ganz persönlichen Heilungs- und Reinigungsprozess.“

Was diese unumgängliche Erfahrung in der ersten Zeit meiner Heilertätigkeit genauer beinhaltete, habe ich dann ein Jahr später, im Weihnachtsbrief 2003 mit den folgenden Worten auszudrücken versucht:
„Durch meine Fähigkeit zu heilen habe ich auch erfahren müssen, dass man nicht heilen kann, ohne durch einen persönlichen Heilungsprozess zu gehen. Bei einem indischen Weisheitslehrer habe ich folgende Worte gelesen: „Werde einfach zu einem Kanal für die göttliche Heilenergie – ein reines Instrument. Es ist Gott, der alles macht. Du stellst dich nur zur Verfügung.“ Diese treffenden Worte drücken etwas aus, das für mich zu einer schmerzlichen Erfahrung wurde. Sich selber immer mehr zurückzunehmen und zu einem „reinen Instrument“ zu werden, ist eine Erfahrung, die beim Heilen grundlegend ist. Sie ist aber auch eine Erfahrung, die die eigenen Blockaden, die unbewältigten, verdrängten Schattenseiten, die eingespielten Abwehrmechanismen oder schlicht gesagt – das ängstliche und misstrauische ICH deutlich machen. Durch das Heilen wurde und werde ich selber in das reinigende Bad des Hl. Geistes hineingetaucht und erfahre dabei, wie wichtig solche, nicht immer angenehmen Bäder sind, gerade wenn man sich voll und ganz in den Heilungsdienst stellen will. Immer wieder werde ich auf diesem Weg an die grundlegende Haltung von Maria, der Mutter Jesu, erinnert, die durch „die Niedrigkeit“ (Magnifikat) ihres Daseins ganz zur offenen Schale für den Hl. Geist geworden ist. Jeder Heilungsweg ist letztendlich nichts anderes als mit unserem innersten Kern, unserem ursprünglichen Gesicht, dem reinen „inneren Kind“ in Berührung zu kommen, um aus der unversiegbaren, göttlichen Quelle des Lebens zu schöpfen und sie fliessen zu lassen (als die heilende Kraft).“

Diese Offenheit und Durchlässigkeit für die Quelle der Heilung ist wesentlicher Teil des „Spirituellen Heilens“. Ohne diese Offenheit und Durchlässigkeit kann der Heiler nicht zum Instrument und Werkzeug echter und umfassender Heilung werden. Das ist auch der Grund, warum das „Spirituelle Heilen“ mein (Glaubens-) Leben so stark veränderte. Meine Religiosität, meine spirituellen Erfahrungen wurden geerdeter, kraftvoller und verbindlicher. Die Erfahrung der Nähe Gottes, die innere Verbindung mit Jesus Christus erlebe ich heute intensiver, lebendiger und direkter. Letztlich ist Heilen, trotz vieler persönlicher Hindernisse und Heilungskrisen, nicht nur ein Schenken, sondern auch ein Beschenktwerden. Das „Spirituelle Heilen“ ist für mich, und das muss ich hier offen gestehen, zu einem tiefgreifenden persönlichen Aufbruch und Neubeginn geworden – und ich bin gespannt, was die kommende Zeit noch bringen wird.


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